Tipps von unseren Professoren

 

Sie sind an einem Informatik Studium in Frankfurt interessiert? Wir haben ein paar unserer Professoren befragt und Ihnen die beliebtesten Antworten zur Verfügung gestellt.

 

Was schätzen Sie an Frankfurt?

 

Prof. Triesch: Die hohe Lebensqualität, die Internationalität. Auch der Flughafen ist äußerst praktisch, wenn man wie ich viel unterwegs ist.

Prof. Lindenstruth: Frankfurt ist eine Spitzenuniversität, die sehr viele Möglichkeiten für wissenschaftliche Zusammenarbeit besonders im Bereich des Hochleistungsrechnens bietet.

Prof. Reichenbach: Relativ internationale Atmosphäre.

Prof. Schmidt-Schauß: Es gibt eine Voll-Universität; die Goethe-Universität.

Prof. Hedrich: Viele Musikveranstaltungen, viele Kulturen, zentrale Lage.

Prof. Chiarcos: Sehr attraktiv ist natürlich die Verkehrslage. Es ist bemerkenswert einfach, sich mit internationalen Kollegen zu verabreden oder diese zu einem Besuch zu bewegen, denn eigentlich muss jeder alle paar Monate mal hier zwischenlanden. Persönlich kenne ich Frankfurt als Stadt nicht sehr gut, ich wohne auswärts, habe allerdings einen großen Teil meiner Kindheit unweit der hessischen Grenze verbracht. Insofern fühle ich mich in der Region durchaus heimisch.

Innerhalb der Universität schätze ich neben Obigem nicht zuletzt den insgesamt recht hohen Anteil der „Bindestrich“-Informatiken bzw. „Bindestrich“-Informatikern. Es gibt eine ganze Reihe von computerlinguistisch oder kognitionswissenschaftlich interessierten Kollegen innerhalb wie außerhalb der Informatik, wie haben eine Bioinformatik, eine Wirtschaftsinformatik, mit der Texttechnologie eine Arbeitsgruppe an der Schnittstelle zu den Geschichtswissenschaften, mit meiner Arbeitsgruppe an der Schnittstelle zu den Philologien, sowie perspektivisch hoffentlich einen Master-Studiengang Computational Humanities. Ich glaube, dass (neben traditionell starken Bereichen wie der theoretischen Informatik) die eigentliche Stärke der Frankfurter Informatik vor allem in den Schnittstellendisziplinen besteht, wenn auch diese Einsicht sich gerade erst durchzusetzen beginnt.


Welche Voraussetzungen sollte man erfüllen, um Informatik zu studieren?

 

Prof. Hedrich: Interesse an technischen/Software-Systemen, mit einer Portion Neugier auf das, was dahinter steckt. Und natürlich etwas Interesse in der Breite. Wir haben viele Anwendungsfächer, die Informatik in deren Verbindung noch viel spannender machen.

Prof. Schmidt-Schauß: Etwas mathematisches Verständnis, Genauigkeit beim Formulieren und keine Angst vor Computern und deren Innereien.

Prof. Reichenbach: Das variiert nach Interessenslage, aber prinzipiell: Fähigkeit zur Abstraktion; Fähigkeit zur Konkretisierung; Bereitschaft, Dinge auszuprobieren; Positiver Umgang mit Fehlschlägen

Prof. Triesch: Spaß am Problemlösen!

Prof. Lindenstruth: Gute Kenntnisse der Mathematik und der Naturwissenschaften.

 

Welche Vorteile bringt das Studium in Frankfurt mit sich?

 

Prof. Lindenstruth: Frankfurt ist eine der größten Universitäten in Deutschland und bietet ein unglaublich großes Fächerangebot. Die meisten Fächer benötigen in der einen oder anderen Weise Informatik und Computer. Hier gibt es also ein großes Betätigungsfeld und es bestehen viele verschiedene Vertiefungsmöglichkeiten.

Prof. Triesch: Ein Vorteil ist sicher die breite Palette an Forschungsfeldern, wie z.B. die Hirnforschung. Da ist Frankfurt spitze!

Prof. Schmidt-Schauß: Wenn man das Studium besteht und vernünftig bleibt, bekommt man sicher eine Stelle. Es gibt sehr viele Möglichleiten Informatik mit Anwendungen wie VWL / BWL / Physik/ Biologie und auch Geisteswissenschaften zu kombinieren.

Prof. Hedrich: Natürlich ist Frankfurt teuer, aber es bietet viel: Freizeit, Kultur, eine große Uni mit vielen Kontakten zu anderen Fächern... und mit abgeschlossenem Studium hat man hervorragende Berufsaussichten.

 

Was sind die Ihrer Meinung nach wichtigsten Eigenschaften, die man mitbringen sollte, um erfolgreich Informatik zu studieren?

 

Prof. Schmidt-Schauß: Abstraktionsvermögen und hohe Kompetenz beim Problemlösen.

Prof. Lindenstruth: Analytisches Denken, Kreativität

Prof. Triesch: Abstraktionsvermögen und hohe Kompetenz beim Problemlösen.

 

Gibt es etwas, was Sie den Lesern noch mitteilen möchten?


Prof. Triesch: Informatik ist eine Disziplin, die auch in den nächsten Jahrzehnten unser Leben tiefgreifend verändern wird! Es ist spannend, diese Entwicklung mitzugestalten!

Prof. Lindenstruth: Keine Scheu, einfach mal vorbei schauen, in eine Vorlesung gehen und Atmosphäre schnuppern.

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